Systemisches Coaching bei Geldproblemen

Die Lösung für deine Geldprobleme

Kämpfst du immer wieder mit Geld­pro­blemen? Beant­worte meine neun Fragen und entmachte deine limi­tie­renden Glau­bens­sätze. Du wirst deine Geld­pro­bleme über­winden und Fülle und Reichtum in dein Leben holen.

Als Einstieg lade ich dich zu einer kleinen Übung ein: Stell dir vor, du würdest deinem Partner, deiner Part­nerin oder einem geliebten Menschen ständig sagen: «Du bleibst eh nicht bei mir!» «Ich habe Angst, dich zu verlieren!» «Ich bin es nicht wert, dich zu haben!» Oder: «Du bist nicht wichtig für mich – ich brauche dich nicht!» «Du machst mich nicht glück­lich!» «Du bist mir egal!» Würde ein Mensch, der ständig solche Aussagen zu hören bekommt, bei dir bleiben? Natür­lich nicht! Genauso verhält es sich mit Geld.

Das sind alles limi­tie­rende Glau­bens­sätze, die für dein Verhältnis zu Geld und Fülle stehen können. Viel­leicht ist dir der eine oder andere Glau­bens­satz vertraut. Dann wird dir dieser Artikel helfen, dein «Mangel-Bewusst­sein» durch ein «Fülle-Bewusst­sein» zu ersetzen und dich reich zu fühlen. Dazu möchte ich auf die Bedeu­tung deiner Glau­bens­sätze eingehen, insbe­son­dere wie sie entstehen, wie du sie beein­flussen kannst und wie du letzt­lich deine Einstel­lung zu Geld und Fülle ändern kannst.

Was sind Glaubenssätze?

Glau­bens­sätze sind eine tiefe und häufig unbe­wusste Über­zeu­gung über dich selbst, über das Mitein­ander und über die Welt. Diese unbe­wusste Über­zeu­gung bewahr­heitet sich immer wieder im Aussen. Die meisten Glau­bens­sätze entstehen bereits während der Schwan­ger­schaft, in der Gebär­mutter oder während der ersten Lebens­jahre. Sie tangieren neben Geld und Fülle viele weitere Bereiche deines Lebens. Denn von deiner Zeugung bis zu deinem sechsten Lebens­jahr bildet sich deine Gehirn­struktur aus. Aus diesem Grund sind die Erfah­rungen, die du mit deiner Mutter und mit deinem Vater gemacht hast, beson­ders wichtig. Sie prägen sich fest in dein Gehirn ein und sind tief in deinem Unter­be­wusst­sein veran­kert. 

Du trägst sowohl posi­tive wie nega­tive Glau­bens­sätze in dir. Sie fügen sich zu einem persön­li­chen Glau­bens­system zusammen. Sozu­sagen zu deinem indi­vi­du­ellen psychi­schen Betriebs­system – zu deinem eigenen Mindset. Dieses Mindset nimmst du mit in dein Erwach­se­nen­leben. Es bestimmt darüber, wie du die Welt wahr­nimmst und sie inter­pre­tierst. Dementspre­chend beein­flusst es dein Denken, dein Fühlen und dein Handeln. Auch in Sachen Geld und Fülle.

Wie entstehen Glau­bens­sätze über Geld?

Dein Verhältnis zu Geld wird durch deine Umwelt geprägt. Vor allem durch deine Herkunfts­fa­milie. In der Regel nimmst du nur unbe­wusst wahr, welche Ängste, Glau­bens­sätze, Schuld­ge­fühle, Verluste und Werte in deiner Familie das Verhältnis zu Fülle und Mangel bestimmt haben oder noch immer bestimmen. Es ist ein Komplex an Gefühlen, der in deinen Körper­zellen gespei­chert ist und dein Verhalten lenkt und bestimmt. Aber wie erkennst du sie?

Wie kannst du deine Glau­bens­sätze identifizieren?

Das faszi­nie­rende an limi­tie­renden Glau­bens­sätzen ist, dass du sie verän­dern kannst. Der erste Schritt zu diesem Ziel ist, dass du deine Glau­bens­sätze hinter­fragst und dir bewusst wirst, wie deine persön­li­chen «Wahr­heiten» aussehen. Dazu setzt du dich kritisch mit deinen Glau­bens­sätzen ausein­ander und iden­ti­fi­zierst nega­tive Annahmen.

Also durch­forste einfach mal deine Gedanken im Alltag und schau dir an, was dort alles an vermeint­lich unver­rück­baren Tatsa­chen zusam­men­kommt. Um deine Glau­bens­sätze besser wahr­nehmen zu können, kannst du tief in dich hinein­hor­chen. Jedes Mal, wenn du deine Meinung sehr über­zeu­gend vertrittst und diese unver­än­der­lich erscheint, könnte es sich um einen Glau­bens­satz handeln. Auch Verall­ge­mei­ne­rungen wie «alle», «jeder» und «immer» können darauf hindeuten.

Wie kannst du deine Glau­bens­sätze ändern?

Deine Fähig­keit, Fülle und Reichtum zu empfangen, wird entschei­dend durch deine Glau­bens­sätze geprägt. Deshalb lohnt es sich, diesen Glau­bens­sätzen auf den Grund zu gehen. Nimm dir etwas Zeit und schreibe auf, was du über Arbeit, Geld und Reichtum denkst. Ohne es zu merken, bist du viel­leicht im Rahmen deiner Erzie­hung von limi­tie­renden Glau­bens­sätze über Geld geprägt worden. Beispiele für solche begren­zenden Vorstel­lungen sind:
  • Geld verdirbt den Charakter
  • Reiche Menschen haben geerbt oder haben eine Menge Glück gehabt in ihrem Leben
  • Geld lässt sich nur mit harter Arbeit verdienen
  • Es ist gar nicht nötig, reich und erfolg­reich zu sein. Es reicht, genü­gend Geld zum Über­leben zu haben
  • Ich muss mich zwischen Erfolg und Geld und Glück in anderen Lebens­be­rei­chen (z.B. Part­ner­schaft) entscheiden.
Über­lege dir auch, was deine Eltern über Geld gedacht haben. Wie haben dein Vater und deine Mutter über Geld gespro­chen? Gibt es bestimmte Rede­wen­dungen, die du als Kind häufig gehört hast? Zum Beispiel: «Geld wächst nicht auf Bäumen.» «Ohne Fleiss kein Preis.» «Geld stinkt.» usw.),

Selber denken

Wenn du erwachsen bist, wirken diese Glau­bens­sätze weiter in deinem Unter­be­wusst­sein: Du siehst oder hörst etwas und bekommst einen Impuls zu Fülle, Geld oder Mangel. Dein bewusstes oder meist unbe­wusstes Glau­bens­system inter­pre­tiert das Wahr­ge­nom­mene. Das wiederum löst ein Gefühl, zum Beispiel ein Gefühl des Mangels, in dir aus. Das Gefühl ist sozu­sagen das Produkt deiner Gedanken. Nun wendest du deine erlernte Stra­tegie an, um dieses Gefühl zu vermeiden.

Eine deiner wich­tigsten Fähig­keiten als Mensch ist es, selbst zu denken. Nicht dein Instinkt leitet dich (zumin­dest nicht immer), sondern deine Gedanken. Und deine Gedanken sind frei: Du stimmst ihnen zu oder lehnst sie ab. Doch diese Fähig­keit erwirbst du erst, wenn du dem Kindes­alter entwachsen bist. Mach dir darum bewusst, dass du nicht dein Verstand bist, sondern einen Verstand hast. Was er denkt, kannst du jeder­zeit ändern. Geh dazu auf Distanz und schau ohne Bewer­tung auf deine Glau­bens­sätze. So kannst du die Rolle eines neutralen Beob­ach­ters einnehmen. Aus dieser Posi­tion heraus kannst du für dich entscheiden, ob diese limi­tie­renden Glau­bens­sätze noch immer Gültig­keit für dich haben.

Mit diesen neun Fragen entmach­test du deine limi­tie­renden Glaubenssätze

Mit diesen neun kraft­vollen Fragen durch­dringst du deine Glau­bens­sätze und verstehst ihre Nutz­lo­sig­keit. Robert Dilts hat sie in vielen Expe­ri­menten entwi­ckelt. Ich habe sie frei übersetzt:
  1. Wo und wie genau schränkt dich dieser Glau­bens­satz ein?
  2. Willst du diesen Glau­bens­satz weiter glauben?
  3. Bist du sicher, dass dein Glau­bens­satz wahr ist?
  4. Warum bist du dir so sicher, dass der Glau­bens­satz wahr ist?
  5. Gilt der Glau­bens­satz in allen Fällen und wirk­lich immer?
  6. Woher weisst du, dass der Glau­bens­satz wahr ist?
  7. Was wäre, wenn genau das Gegen­teil wahr wäre?
  8. Welche Beweise für das Gegen­teil kennst du schon?
  9. Gibt es Menschen, die in der glei­chen Situa­tion andere Glau­bens­sätze haben? Haben sie damit mehr Erfolg?

Fazit

Geld regiert die Welt. Doch letzten Endes ist Geld bloss Energie. Und Energie muss fliessen. Schauen wir uns die Natur an: Da gibt es keinen Still­stand, aber sehr wohl Blockaden. Dass es dein eigenes Mindset sein kann, dass dich an deinem Fluss hindert, hast du in diesem Beitrag erfahren. Das Problem ist nie das Geld – das Problem ist dein Mindset aus längst vergan­gener Zeit. Limi­tie­rende Glau­bens­sätze findest du in sämt­li­chen Lebens­be­rei­chen – jetzt hast du ein Werk­zeug zur Hand, mit dem du deine Glau­bens­sätze wirksam hinter­fragen und ihnen die Macht über dich nehmen kannst.

Im syste­mi­schen Coaching wirst du Schritt um Schritt zu deiner inneren Wahr­heit begleitet. Du lernst deine Glau­bens­muster kennen und fühlst ihrer Entste­hung auf den Zahn. Du wirst verstehen, woher dein Gefühl des Mangels kommt und lernen, deine limi­tie­renden Glau­bens­sätze zu durch­bre­chen. Erst dann bist du wirk­lich frei und kommst bei dir an. Und vergiss nie: «Panta rhei» – alles fliesst.

Dominique-Raymond-Rychner-Life-und-Business-Coach-Zuerich

Über den Autor

Dominique Raymond Rychner ist syste­mi­scher Life- und Busi­ness­coach in Zürich. Er ist Vater von zwei Teen­agern, geschieden und bietet im Kreis 6 indi­vi­du­elle Coachings für Frauen, Männer und Paare an. Daneben führt er regel­mässig Semi­nare für Fami­li­en­stel­lungen durch. Diese Fami­li­en­stel­lungen sind auch im Rahmen von indi­vi­du­ellen Coachings möglich. Dominique Raymond Rychner verfügt über 25 Jahre Bera­tungs­kom­pe­tenz im inter­na­tio­nalen Privat- und Firmenkundengeschäft.